Angebotsverfolgung in Excel: kostenlose Vorlage mit Nachfass-Terminen
Die Vorlage unten hält je Angebot Nummer, Kunde, Versanddatum, Wert und Status. Die fünf Nachfass-Termine rechnet sie aus dem Versanddatum, nur Werktage. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Makros. Sie ersetzt kein System, aber sie macht die Lücke zwischen Angebot und Auftrag sichtbar.
Stand 11.10.2026Was steht in der Vorlage?
Eine Zeile je Angebot mit diesen Spalten:
- Angebotsnummer, Kunde, Ansprechpartner, Teil
- Versanddatum und Angebotswert
- Nachfass 1 bis 5: die Termine an Werktag 2, 5, 8, 14 und 21, berechnet aus dem Versanddatum, Wochenenden übersprungen
- Erledigt je Nachfass: ein Kreuz, wenn die Mail raus ist
- Status: offen, Auftrag, abgesagt, keine Antwort
- Notiz: was der Kunde gesagt hat
Wie arbeitet man damit?
Jedes neue Angebot kommt als Zeile dazu, direkt nach dem Versand. Einmal am Tag die Tabelle öffnen, die Spalte „nächster Termin“ sortieren, die fälligen Mails schreiben, Kreuz setzen. Das dauert bei 40 offenen Angeboten zehn Minuten, wenn es jemand jeden Tag tut.
Genau da liegt die Grenze der Tabelle: Sie erinnert niemanden. Fällt der Mitarbeiter aus oder hat die Halle Vorrang, bleibt sie zwei Wochen zu, und das ist der Zustand, den sie eigentlich beenden sollte.
Warum keine Excel-Spalte „nachgefasst am“ im ERP?
Weil das ERP die Spalte nicht hat. Es schreibt das Angebot und kennt den Auftrag ab der Bestellung; was dazwischen liegt, steht nirgends. Rund die Hälfte der Industriebetriebe arbeitet ohne CRM, zwei Drittel führen Angebote in Excel (VDI-Studie Angebotsmanagement, 281 Betriebe). Die Vorlage ist der ehrliche Mittelweg: besser als nichts, und sichtbar genug, dass der Betrieb merkt, wie viele Angebote ohne zweite Nachricht bleiben.
Kurz gefragt
Rechnet die Vorlage Feiertage mit?
Nein, nur Wochenenden. Feiertage tragen Sie im Blatt „Feiertage“ ein, dann berücksichtigt die Formel sie.
Geht das auch in Google Tabellen?
Ja. Datei hochladen, die Formel ARBEITSTAG funktioniert dort gleich.
Quellen: VDI-Studie Angebotsmanagement (281 Industriebetriebe); US-Erhebungen zu Vertriebsverhalten 2011 bis 2016; CRM-Studie 2026 (ADITO); Preisangaben von HubSpot-Partneragenturen, April 2026. Für den deutschen Maschinenbau gibt es zur Nachfassquote noch keine Erhebung; die eigene Messung läuft seit September 2026.